Archiv der Kategorie 'Gedanken'

27
Apr
09

Träume

Zu weiteren mich eher traurig stimmenden Gedanken. Wie schon geschrieben war ich im Film „Radio Rock Revolution“ und war begeistert. Nach einiger Zeit Abstand, wird mir wieder einiges klar. Zum einen zeigt der Film auf wunderbare Weise meinen Teraum eines Lebens voller Freiheit und Rock ‘n’ Roll in dem ich 24 Stunden lang machen kan was mir Spaß macht. Das perfekte Leben mit echt kuhlen Leuten.

Andererseits zeigt es ir die beinahe Unereichbarkeit dieses Traums. Gibt es doch diese extrem gemeine Stimme, die mir jeden Tag sagt das ich irgendwann (mit 30) in einem büro als Sekretärin mit blonden Haar (xD) hicke und nicht einmal mehr meinen Träumen hinterhertrauere weil ich sei bereits vergessen habe. Und egal wie lächelrich es klingt dieser Gedanke macht mir doch Angst.

Und egal wie sehr ich jetzt noch an mienen Träumen hänge und festhalte, diese kliene Stimme in meinem Kopf ist doch unglaublich hartnäckig. Und als Schlusswort noch die Bitte, sollt jemand diese oben beschriebene Stiuation miterleben. Erschießt mich, bitte. Denn ich bin garantiert nicht glücklich damit (hoffe ich)

27
Apr
09

Verpassen

So gestern beschlich mich ein seltsames Gefühl. Es ist schwer zu beschreiben, am besten trifft es glaube ich, folgende Situation:

Ihr steht am Bahnhof, der Zug den ihr nehmen wollt/sollt/müsst fährt ein, aber ihr steigt nicht ein, die anderen Luete laufen an euch vorbei, die Türen schließen sich, der Zug fährt ab. Ihr steht immer noch am Bahnhof und seht dem Zug hinterher.

Also ein ungewolltes doch absichtliches Verpassen, ich glaube das ist die beste Beschreibung. Ich weiß nicht woher dieses Gefühl kam, es gab keinen konkreten Anlass, zudem war es das erste Mal das mich so ein Gefühl beschlich (im Gegensatz zu meinen depressiven Wellen). Und so stellt sich mir die Frage, gab es etwas doch einen Anlass und ich habe ihn einfach übersehen bzw nur unterbewusst wahrgenommen.Zudem war es kein 100 % negatives Gefühl, es war einfach nur … irritierend.

Und so befindet sich Stevie auf der Suche nach dem Ursprung des „Zug-Gefühls“.

18
Apr
09

Panik, Angst und momentane Gedanken

So es ist halb elf und ich sitze vor meinem PC und kämpfe mit der Panik. Welche Panik werdet ihr euch fragen?! Stevie kämpft mal wieder mit ihren Ängsten, dazu zählen Angst vor der nächsten Klausur, vor der übernächsten, vor dem Abi, Angst davor was danach kommt, Angst keinen Job zu bekommen, und einsam und allein unter der Brücke zu enden. Klingt lächerlich, ja aber pure Realität bei mir.  Ich sitze  vor meinem PC und kämpfe mit dem Gefühl in mir, als hätte ich anstelle meines Herzen ein Vakuum das mir die Luft zum Atmen nimmt. Viele von euch werden sich jetzt denken, was macht die für einen Stress und ja theoretisch  weis ich das auch, doch i-wie will das doch nicht ganz so in meinen Kopf. Dazu kommen Dinge wie die Angst allein zu wohnen und das ich sozial inkompetent bin, soll heißen ich habe das Gefühl Menschen um mich herum (meine Freunde) dazu zu bringen mich zu hassen (ungewollt). Tja und so sitzte ich vor dem PC und hoffe durch diesen Blogeintrag meine Ängste ein bisschen zu besänftigen indem ich sie „aufs  Papier bringe“ und mir immer wieder sage das ja noch so viel Zeit bleibt, der Erfolg dieser Strategie ist mäßig aber vorhanden. Zudem versuche ich mich davon abzuhalten auszuflippen (dh.  hysterisch rumzurennen und heulend gegen alle möglichen Sachen zu treten) was extrem unpraktisch wäre, da ich und mein PC im Wohnzimmer sitzen und auch andere Leute anwesend sind, so kämpfe ich also in meinen Gedanken und mit meiner Tastatur gegen meine Existenzängste an und hoffe das morgen in meinen Gedanken wieder ein bisschen die Sonne scheint.

—-

Ich hab Angst dass das Leben mich überholt hat. Das ich irgendwann den Anschluss verloren hab zu meinen Leben. Irgendwie hab ich das Gefühl als würde mein Leben ohne mein Zutun weitergehen und seinen eigenen Weg einschlagen der (bildlich gesprochen) nach rechts  geht obwohl ich den linken nehmen möchte. Ich frage mich wann ich den Ausstieg verpasst habe. Wann hab ich den Zeitpunkt verpasst an dem ich es hätte ändern können. Und warum hab ich die Chancen vorbeiziehen lassen statt sie zu ergreifen. Ebenso frage ich mich ob die Entscheidunen die ich getroffen habe, vielleicht falsch waren. Und warum ich mich nicht dazu überwinden kann manche sachen einfach gerade zu biegen oder nocheinmal zu versuchen. Warum ich lieber der Vergangenheit nachtrauere statt die Gegenwart zu genießen und so zu ändern wie ich sie haben will. Und durch all diese Sachen die mir durch den Kopf gehen verpasse ich die Chancen in der Gegenwart und bringe Leute die davon nichts wissen gegen mich auf (so scheint es mir). Tja es ist eben auch schwer Leuten zu erklären was in einen vorgeht wenn es einem selbst nicht wirklich klar ist. Ich weis nicht warum manchmal diese Momente kommen und mir die Luft nehmen, was sie auslöst oder warum. Und so lebe ich weiterhin in meiner Gedankenwelt und warte bis auch dieser Moment vorbei gegangen ist und ich dem gegenwärtigen Leben weiter folgen werde bis zum nächsten Moment der mich wieder in dieser doch sehr traurige Gedankenwelt zurückdrängt




Spruch der Woche:

Boys are like lava lamps fun to look at but not all that bright

 

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