
Einer meiner Lieblingsmangas und einer meiner ältesten (die dritte Reihe die ich gekauft habe)
Originaltitel: Rurouni Kenshin
Mangaka: Nobuhiro Watsuki
Bände: 28
Worum gehts: Die Geschichte spielt in der frühen Meiji-Zeit (ca 1878). Kenshin Himura, ein Vagabund, kommt nach Tokio und trifft dort die junge Kaoru Kamiya, die zurzeit das Dojo ihres Vaters leitet. Er hilft ihr sich gegen einen Hochstapler zu wehren, dabei kommt aber heraus das Kenshin früher ein Attentäter, namens Hitokiri Battōsai war. Kaoru überredet ihn trotzdem bei ihr im Dojo zu bleiben. Nach und nach schließen sich ihnen auch der junge Waise Yahiko Myojin und der Schläger Sanosuke Sagara an. Kurz danach bittet die Ärztin Megumi Takani um Hilfe, sie wird gezwungen Opium herzustellen. Kenshin und die anderen helfen ihr und müssen dabei gegen die Oniwa Banshu kämpfen. Von diesen überlebt nur Aoshi Shinomori, der schwört Kenshin zu töten.
Einige Zeit später wird Kenshin vom japanischen Innenminister gebeten Makoto Shishio, der versucht die Macht an sich zu reisen, auszuschalten. Dieser schart bereits in Kyoto eine Armee um sich, unter anderem auch seine Eliteeinheit die Zehn Schwerter und Aoshi Shinomori. Kenshin verabschiedet sich von Kaoru und reist nach Kyoto um Shishio zur Strecke zu bringen. Auf seiner Reise trifft er das Ninjamädchen Misao Makimachi, die ebenfalls zur Oniwa Banshu gehört, doch sie weiß noch nichts von Aoshi und den verstorbenen Mitgliedern. In Kyoto angekommen geht er zurück zu seinem alten Meister, und mit dessen Training, der Hilfe seiner Freunde, die ihm nachgereist sind, schafft es Kenshin Japan vor der Schreckensherrschaft Shishios zu retten.
Nach seiner Rückkehr nach Tokyo trifft Kenshin Enishi Yukishiro wieder, der hat um sich eine Gruppe Krimineller geschart, von denen jeder noch eine Rechnung mit Kenshin offen hat. Enishi selbst will Kenshin nicht töten sondern in psychisch zu Grunde zu richten um ihm die gleichen Schmerzen zuzufügen die Kenshin ihm zufügte. Kenshin muss seine Vergangenheit überwinden und sich dem von Rache getriebenen Enishi stellen …
Zeichenstil: So der Zeichenstil … Also ich find ihn sehr gut. Am Anfang, so in den ersten 4 oder 5 Bänden ist er n bisschen gewöhnungsbedürftig aber dann wird er sehr, sehr viel besser. In den letzten Bändern ändert er sich noch mal n bisschen, aber so im ganzen find ich den Stil sehr schön. Typisch sind die sehr genialen SD- Einlagen, die die Geschichte sehr oft auflockern.

Durch die SD-Einlagen wird auch der Unterschied zwischen dem freundlich Kenshin Himura und seinem „2. Ich“ Battosai noch klarer.
Und sie bringen einen immer wieder zum lachen. xD
So zu den Charakteren: Die Charaktere sind alle sehr gut umgesetzt und auch glaubwürdig für diese Zeit. Watsuki bringt vor allem die Zerrissenheit Kenshins sehr gut rüber so das man sich auch in ihn hineinversetzen kann. (Als seine Vergangenheit kam konnte ich nicht aufhören zu lesen, ist auch der Teil der Geschichte der mich am meisten berührt hat) Auch die Nebenfiguren werden gut ausgearbeitet so gibt es kaum eindimensionale Charaktere.
So nun ist eigentlich fast alles gesagt … außer das ich diesen Manga einfach nur liebe den es ist keiner den man einmal liest und dann nie wieder, ich könnt ihn jeden Tag einmal komplett durchlesen xD Ich finde auch das dieser Mange auch etwas vermittelt nämlich dass man immer eine zweite Chance bekommt und dass man auf gute Freunde immer verlassen kann (auch wenn Kenshin an das nicht immer wirklich denkt XD)
So zur Wertung 12/12 wäre eigentlich schon angemessen aber für die leichten Zeichenstil-Schwächen in den ersten Bänden und den leicht fantasieangehauchten Kämpfe gibts 10/12 „Oho“s xD
Auf Jeden Fall ist Kenshin ein lustiges und spannendes Werk mit interessanten Nebengeschichten und auf jeden Fall wert gelesen zu werden (auch wenn viele Bände gerade nicht erhältlich sind -_-)
So ich hoffe ich hab euch diesen Manga ein bisschen nahegebracht und ich hoffe dass noch viele viele weitere ihn lesen und ihn genauso toll finden wie ich XD
PS.: ich hoffe dieses Review ist nicht zu konfus und es folgen noch zwei Bilder

